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Wer auf der Schweizerkarte von Chancy bei Genf nach St. Margrethen SG, vom nördlichsten Grenzzipfel im schaffhausischen Randen nach Chiasso, von Boncourt in der Ajoie zum Piz Sesvenna im Engadin je eine Linie zieht, wird erstaunt feststellen, dass sich alle auf jenem Punkt schneiden, wo Einsiedeln liegt: Herzland der Urschweiz und der Eidgenossenschaft. Die alten Eidgenossen haben den Wallfahrtsort schon als Heimat des Herzens betrachtet und ihn in einem Brief an den Mailänder Herzog Ludovico Sforza als «die schönste Blume im Kranze eidgenössischer Lande» bezeichnet.
Das Hochtal von Einsiedeln, identisch mit dem Bezirk gleichen Namens, umfasst eine Fläche von ca. 11036 ha*, wovon ca. 1/3 Wald und 10 % unproduktives Gebiet sind.
Der Bezirk ist zugleich schwyzerische Gemeinde mit 12'430 Einwohnern (Stand 31.12.2000), welche entweder im stadtähnlichen Flecken Einsiedeln (7'658) oder in den sechs diesen umgebenden Dörfern - auch Viertel genannt - wohnen. Die Viertel sind Bennau (1'009), Egg (474), Willerzell (788), Euthal (591), Gross (1'137) und Trachslau (773). |
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